Was ist am Mittwoch passiert?

Am Mittwochnachmittag hat ein Mann versucht an einem stark-jüdischen Feiertag eine Synagoge im Paulusviertel in Halle mit Schussfeuer auf zu schießen. Zum Glück hatten die ca 70.80 jüdischen Insassen, die gerade am beten waren, die Synagoge stark verbarrikadiert. Der Mann hatte daraufhin selbst gebastelten Sprengstoff an der Tür angebracht. Glücklicherweise hielten die Türen der Synagoge stand. Als der Mann markte, dass er nicht möglich war die Türen aufzubrechen, schoss der Täter auf zwei Personen. Eine Frau und einen Mann der gerade am Dönerimbiss stand.

Wer sind die Opfer?

Insgesamt gab es zwei Tote und zwei schwer verletzte Personen, welche von dem Mutmaßlichen Täter verletzte und getötet worden waren. Bei der Frau handelt es sich um eine Bewohnerin der Stadt Halle. Die Frau hatte ihr 40. Lebensjahr erreicht. Sie war eine zufällig vorbeikommende Passantin, die durch Zufall an dem Tag zum Opfer eines Rechts-Radikalen wurde. Bei dem Mann handelte es sich um eine 20-Jährigen Mann.  Der aus Merseburg stammende Mann war gerade dabei, sich einen Döner am nahe gelegenen Dönerimbiss zu holen.

Halle Anschlag
Halle Anschlag

Was ist bis jetzt über die Täter bekannt?

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich augenscheinlich um dem Deutschen Stephan B. Der aus Sachsen -Anhalt stammende Stephan, war 27 Jahre alt. Nach Horst Seehofer gibt es nach dem Generalbundesanwalt ausreichende Anhaltspunkte für einen möglichen rechtextremistischen Hintergrund.
Nach Peter Frank wollte der mutmaßliche Täter ein Massaker anrichten. Nach Frank war es die Absicht des Täters, weltweite Wirkung mit dem Anschlag anrichten. Vorerst wollte der 27-Jährige anscheinend einen Anschlag auf eine Moschee oder ein „Linkes Zentrum“ ausüben.

Video von der Tagesschau

„Mich erfüllt Trauer über die Toten des gestrigen Tages, und ich ergreift Zorn über die nicht enden wollende Dummheit, Feigheit und Brutalität der Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in unserem Land“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstagabend im gut gesicherten Jüdischen Museum in Berlin beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES). Doch einen Tag nach dem rechtsextremen Terroranschlag von Halle konnte der Bundespräsident nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, berichtet unser Mitarbeiter Rolf Brockschmidt. „Ich bin die dumpfe Verachtung leid, die kaum verhohlene Bereitschaft zu Gewalt, das offene Schüren von Hass gegen Minderheiten, gegen demokratische Institutionen in unserem Land“, sagte der Bundespräsident. „Ich bin es leid, dass Rechtsextremismus offen das Wort geredet wird und diese Borniertheit klammheimliche Zustimmung findet. Ich sage es deutlich: Wer dafür auch nur einen Funken Verständnis aufbringt, der macht sich schuldig.“ (Frank-Walter Steinmeier )

Anschlag in Halle: Soweit sind die Ermittlungen
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